Botswana untersucht Drohungen gegen Fleischkommission im Zusammenhang mit MKS-Ausbruch

Botswanas Regierung hat Ermittlungen zu bedrohlichen E-Mails eingeleitet, die an die Botswana Meat Commission (BMC) gesendet wurden. Wie der amtierende Minister für Landwirtschaft, Dr. Edwin Dikoloti, bestätigte, wird ein möglicher Zusammenhang mit dem aktuellen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) geprüft.

Die Inhalte der Drohungen wurden nicht öffentlich gemacht, jedoch zeigen sich die Behörden besorgt über potenzielle Sabotageakte oder gezielte Desinformation in der aktuellen Krise. Der MKS-Ausbruch hatte bereits zur vorübergehenden Schließung des BMC-Schlachthofs in Lobatse geführt.

Die Untersuchungen erfolgen in einer sensiblen Phase, da Botswana als einer der wichtigsten Rindfleischexporteure im südlichen Afrika besonders auf die Reputation seiner Fleischprodukte angewiesen ist. Die Regierung betonte, man werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um sowohl die Tierseuche einzudämmen als auch etwaige kriminelle Machenschaften aufzudecken.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa (EN, 14.04.2026 18:30)