Ehemaliger Präsident Masisi beteiligt sich in Ruanda an Gemeinschaftsarbeit Umuganda

Am Samstag, den 29. August 2026, beteiligte sich der ehemalige Präsident von Botswana, Mokgweetsi Masisi, an der monatlichen Gemeinschaftsaktion Umuganda in Gahanga, einem Stadtteil im Distrikt Kicukiro in Kigali, Ruanda. Die Umuganda-Initiative, die in Ruanda verpflichtend für alle Bürger ab 18 Jahren ist, fördert bürgerschaftliches Engagement durch gemeinschaftliche Aufräum- und Reparaturarbeiten in öffentlichen Räumen.

Masisi, der im August 2024 nach einer sechsjährigen Amtszeit als Staatschef von Botswana aus dem Amt schied, nahm als Gast an der Aktion teil. Sein Besuch in Ruanda unterstreicht die guten diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und zeigt zugleich, wie ehemalige afrikanische Staatschefs weiterhin in regionalen Initiativen aktiv bleiben. Masisi arbeitete Seite an Seite mit Kigali-Bürgern an der Instandhaltung lokaler Infrastruktur und der Aufwertung öffentlicher Grünflächen.

Die Teilnahme an Umuganda gilt international als symbolträchtiges Zeichen für Solidarität, Disziplin und nationale Einheit. Dass ein ehemaliger Präsident eines Nachbarlandes daran teilnimmt, wird als Geste der Verbundenheit und Anerkennung für das ruandische Modell der sozialen Kohäsion gewertet. Beobachter sehen darin auch einen Beitrag zur Stärkung regionaler Netzwerke innerhalb der Afrikanischen Union und der East African Community, der Botswana als assoziiertes Mitglied verbunden ist.

Quellen: AllAfrica – Central Africa