Die Europäische Union (EU) und Mosambik haben ihre Absicht erklärt, die Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung zu intensivieren. Wie offizielle Vertreter in Maputo mitteilten, soll die Partnerschaft insbesondere darauf abzielen, die Bedrohung durch Terrorismus in der nördlichen Provinz Cabo Delgado wirksamer zu bekämpfen, wo seit Jahren bewaffnete Auseinandersetzungen und extremistische Aktivitäten die Zivilbevölkerung gefährden.
Die Kooperation umfasst möglicherweise den Austausch von Fachwissen, Ausbildung von Sicherheitskräften sowie die Bereitstellung von Ausrüstung und technischer Unterstützung. Die EU hat in der Vergangenheit bereits humanitäre und entwicklungspolitische Hilfe geleistet, doch die nun angekündigte Vertiefung im sicherheitspolitischen Bereich markiert eine strategische Erweiterung der Partnerschaft.
In Cabo Delgado tobt seit 2017 ein bewaffneter Konflikt, der von islamistischen Extremisten ausgeht und bereits Tausende Todesopfer gefordert sowie über eine halbe Million Menschen zur Flucht gezwungen hat. Internationale Unterstützung bleibt daher entscheidend für die Stabilisierung der Region und den Schutz der Zivilbevölkerung.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa