Ein schweres Fährunglück in Simbabwe hat mindestens 97 Menschen das Leben gekostet. Die Fähre „Mbuya Nehanda“ sank unter noch ungeklärten Umständen auf einem Fluss im südlichen Afrika. Wie aus Berichten von GroundUp hervorgeht, die von AllAfrica zitiert werden, gab es bereits vor der Abfahrt deutliche Warnungen vor unsicheren Bedingungen. Trotz dieser Warnhinweise wurde die Reise genehmigt und die überfüllte Fähre setzte ihre Fahrt fort.
Augenzeugen berichteten von chaotischen Zuständen an Bord, bevor das Schiff kenterte. Die Überlastung und mögliche technische Mängel werden als zentrale Ursachen für die Katastrophe diskutiert. Rettungskräfte waren schnell vor Ort, konnten jedoch nur wenige Überlebende bergen. Die Regierung kündigte eine offizielle Untersuchung an, um die Verantwortlichen zu ermitteln und zu klären, warum die Warnungen vor der Abfahrt nicht ernst genommen wurden.
Die Tragödie wirft erneut Fragen nach der Sicherheitskontrolle im öffentlichen Nahverkehr Simbabwes auf. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu schweren Unfällen im Transportwesen, oft aufgrund mangelnder Wartung und fehlender Aufsicht. Die Hinterbliebenen fordern nun Transparenz und strukturelle Reformen, um weitere Unglücke zu verhindern.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa