Julius Malema fordert gerechtere Verteilung des Bergbausektors bei Geburtstagsfeier von Königin Manyaku

Bei der Feier zum 74. Geburtstag von Bapedi-Königin Manyaku Thulare hat Julius Malema, Anführer der Economic Freedom Fighters (EFF), erneut die Forderung nach einer gerechteren Verteilung der Einnahmen aus Südafrikas reichem Bergbausektor erhoben. Die Veranstaltung, die traditionelle Kultur und politische Debatten miteinander verband, zog führende Figuren aus Politik und Tradition zusammen, darunter König Misuzulu kaZwelithini von den Zulu, der die Bedeutung kultureller Einheit betonte.

Malema richtete sich direkt an traditionelle Anführer und forderte, dass die Mineralressourcen in ihren Gebieten nicht nur multinationalen Konzernen, sondern vor allem den lokalen Gemeinschaften zugutekommen müssten. „Die Erde unter unseren Füßen ist reich – doch warum leiden unsere Kinder noch immer unter Armut?“, fragte er rhetorisch. Der EFF-Chef plädierte für stärkere Rechte indigener Gruppen über Bodenschätze und eine bessere Schaffung von Arbeitsplätzen in den betroffenen Regionen.

Die Afrikanische Nationalkongresspartei (ANC) zeigte ihre Anerkennung für die Königin, indem sie ihr fünf Rinder als symbolische Gabe überreichte – ein traditionelles Zeichen von Respekt und Verbundenheit. Die Zeremonie fand im nordöstlichen Teil Südafrikas statt, einem Gebiet mit großer historischer und wirtschaftlicher Bedeutung aufgrund seiner Nähe zu wichtigen Minenfeldern.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – South Africa