Die kenianische Regierung hat ihre Strategie zur Verbesserung der Jugendgesundheit deutlich verschärft. Angesichts anhaltend hoher Raten neuer HIV-Infektionen, früher Schwangerschaften und geschlechtsbasierter Gewalt (SGBV) wurden neue Maßnahmen eingeleitet, um junge Menschen besser zu schützen. Diese Themen gelten als zentrale Hindernisse für Bildungschancen und soziale Teilhabe, insbesondere im ländlichen Raum und in informellen Siedlungen.
Behörden und Partnerorganisationen setzen verstärkt auf Präventionsprogramme, Aufklärungskampagnen und den Ausbau zugänglicher Gesundheitsdienste für Jugendliche. Besonders Mädchen und junge Frauen stehen dabei im Fokus, da sie überproportional von diesen Risiken betroffen sind. Schulbasierte Programme sollen mit mobilen Gesundheitsstationen kombiniert werden, um auch abgelegene Gebiete zu erreichen.
Zusätzlich wird an rechtlichen und strukturellen Reformen gearbeitet, um Übergriffe effektiver zu ahnden und Opfern schneller Hilfe zu bieten. Die Regierung betont, dass ein ganzheitlicher Ansatz nötig sei, um die Lebensperspektiven einer ganzen Generation zu sichern. Internationale Partner wie UNICEF und die WHO unterstützen die Initiativen finanziell und fachlich.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya