Wilde Feuer wüten in Nordalgerien: Mindestens 12 Tote und 54 Verletzte

Mindestens zwölf Menschen sind bei einer Welle verheerender Waldbrände in Nordalgerien getötet worden, während mehr als 150 Brände gleichzeitig in mehreren Provinzen des Landes wüteten. Nach Angaben von Al Jazeera und France 24 vom Mittwoch breiteten sich die Feuer innerhalb eines einzigen Tages rasend schnell aus, besonders betroffen waren die nordöstlichen Gebiete des Landes.

Laut Berichten des algerischen Zivilschutzes wurden insgesamt 54 Menschen verletzt, sechs davon befinden sich laut France 24 in kritischem Zustand und werden intensivmedizinisch behandelt. Die Behörden kämpfen unter extremen Bedingungen gegen die Flammen, während eine andauernde Hitzewelle Temperaturen im Land weiter ansteigen lässt.

Hitzewelle verschärft Lage

Die aktuelle Hitzewelle in Nordafrika hat nach BBC-Angaben weite Teile der Region erfasst und schafft ideale Voraussetzungen für Brände. Die extrem trockene Vegetation und heißen Winde erschweren den Einsatzkräften das Eindämmen der Feuer erheblich. In mehreren Provinzen wurden bereits Evakuierungen eingeleitet, um die Bevölkerung vor den herannahenden Flammen zu schützen.

Experten warnen, dass solche Extremereignisse aufgrund des Klimawandels zunehmen könnten. Algerien bereitet sich nun auf weitere schwierige Tage vor, während Rettungskräfte Tag und Nacht im Einsatz sind, um weitere Schäden zu verhindern.

Quellen: Al Jazeera English, BBC News – World, France 24 – Africa