Der somalische Präsident Hassan Sheikh Mohamud hat am Freitag in Mogadishu klarstellen lassen, dass die Bundesregierung keinerlei Feindseligkeit gegenüber ihren eigenen Bürgern empfinde. In einer offiziellen Stellungnahme betonte Mohamud, dass die derzeitigen politischen Auseinandersetzungen im Land nicht durch regionale, clanbasierte oder persönliche Differenzen motiviert seien.
Die Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der Spannungen zwischen der Zentralregierung und regionalen Verwaltungen zunehmen. Mohamud bemühte sich, das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken und betonte, dass alle Somali:innen unabhängig von ihrer Herkunft oder Zugehörigkeit gleichberechtigt behandelt werden müssten. Die Regierung strebe eine inklusive politische Lösung aller Konflikte an.
Beobachter sehen in der Stellungnahme einen Versuch, die wachsende Polarisierung im Land zu entschärfen, insbesondere vor dem Hintergrund von Spannungen mit autonomen Regionen wie Puntland. Die Regierung pocht weiter auf die Einhaltung der Verfassung und die Stärkung staatlicher Institutionen.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa