Ruanda bildet 670 zentralafrikanische Soldaten in neuem Militärprogramm aus

Die Ruandische Verteidigungsstreitkräfte (RDF) haben kürzlich die Ausbildung von insgesamt 670 Angehörigen der Zentralafrikanischen Streitkräfte (FACA) abgeschlossen. Das Training fand unter Leitung von RDF-Instruktoren statt und markiert eine weitere Etappe in der zunehmend intensivierten militärischen Kooperation zwischen Ruanda und der Zentralafrikanischen Republik (CAR). Die Absolventen absolvierten ein umfassendes Programm, das taktische Fähigkeiten, Disziplin und Friedenssicherungsmaßnahmen umfasste.

Diese Initiative ist Teil eines breiter angelegten Bemühens, die FACA bei ihrem institutionellen Wiederaufbau zu unterstützen. In den vergangenen Jahren hat Ruanda wiederholt internationale Anerkennung für seine Rolle bei regionaler Stabilität und Sicherheitsausbildung erhalten. Die Zusammenarbeit mit der CAR unterstreicht die wachsende Bedeutung Kigalis als sicherheitspolitischer Akteur in Zentralafrika.

Die Ausbildung wurde an einem nicht näher genannten Standort in der Zentralafrikanischen Republik durchgeführt und erhielt Beobachterzustimmung durch regionale Partner sowie Vertreter afrikanischer Friedensmissionen. Experten sehen in solchen Programmen einen Beitrag zur langfristigen Konfliktprävention und Stabilisierung des zerbrechlichen Staates, der weiterhin mit bewaffneten Gruppen und ethnischer Spannung kämpft.

Quellen: AllAfrica – Central Africa