Ruanda plant massiven Ausbau der Bewässerungsspeicher bis 2034

Laut Davis Bugingo, Manager der Abteilung für Hochwassermanagement und Wasserspeicherentwicklung bei der Rwanda Water Resources Board (RWB), benötigt Ruanda bis 2034 mindestens 693,7 Millionen Kubikmeter gespeichertes Wasser, um die prognostizierte Nachfrage nach Bewässerung in der Landwirtschaft zu decken. Dieser Wert beruht auf aktuellen Projektionen zum Anbauwachstum und der zunehmenden Notwendigkeit, klimabedingte Trockenperioden auszugleichen.

Die geplante Wasserspeicherung soll durch den Bau und die Modernisierung von Dämmen, Reservoiren und kleineren lokalen Speichersystemen erfolgen. Ziel ist es, die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern, insbesondere in trockenanfälligen Regionen des Landes. Die RWB betont, dass eine zuverlässige Wasserversorgung entscheidend für die Ernährungssicherheit und die wirtschaftliche Stabilität Ruandas sei.

Der Ausbau der Wasserspeicherkapazität ist Teil der nationalen Strategie zur Klimaresilienz und zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Experten warnen, dass ohne rechtzeitige Investitionen in die Infrastruktur Ernteausfälle und wirtschaftliche Verluste drohen könnten.

Quellen: AllAfrica – Central Africa