Die ruandische Regierung wird rund 7 Millionen US-Dollar an Haushalte zahlen, die durch das geplante Rusizi III-Hydropower-Projekt betroffen sind. Das 206-Megawatt-Kraftwerk entsteht im Rahmen eines regionalen Energievorhabens an der Grenze zu Burundi und der Demokratischen Republik Kongo. Die Entschädigungszahlungen sind Teil der Umsiedlungs- und Entwicklungsstrategie für betroffene Gemeinden, wie Projektverantwortliche gegenüber The New Times bestätigten.
Das Rusizi III-Projekt soll die regionale Energieversorgung in Ostafrika stärken und zur wirtschaftlichen Integration beitragen. Es wird von mehreren Partnern gemeinsam getragen, darunter die Entwicklungsbanken der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) und internationale Investoren. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen, nachdem Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen abgeschlossen wurden.
Die Entschädigung zielt darauf ab, faire und transparente Ausgleichsregelungen für Familien sicherzustellen, deren Grundstücke für das Projekt genutzt werden müssen. Projektentwickler betonen, dass die Maßnahme in Einklang mit internationalen Standards für Infrastrukturprojekte steht und langfristig zu verbessertem Zugang zu sauberer Energie und neuen Arbeitsplätzen führen soll.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa, AllAfrica – Business