Ruto kündigt Ausbildung von 100.000 Jugendlichen in drei Jahren an

Kenias Präsident William Ruto hat eine umfassende Jugendförderinitiative gestartet, die darauf abzielt, mehr als 100.000 junge Kenianer innerhalb der nächsten drei Jahre mit praktischen Fähigkeiten und Berufsausbildungen auszustatten. Das Projekt wird gemeinsam mit dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) und der Kenya Private Sector Alliance (KEPSA) umgesetzt und soll besonders benachteiligten Jugendlichen den Zugang zu qualifizierten Arbeitsplätzen erleichtern.

Die Initiative zielt darauf ab, die hohe Jugendarbeitslosigkeit im Land zu bekämpfen, die seit Jahren eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen darstellt. Durch gezielte Berufsbildungsprogramme und Partnerschaften mit Unternehmen sollen die jungen Teilnehmer nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch Praxiserfahrungen sammeln und direkte Einstiegschancen in den Arbeitsmarkt erhalten.

Präsident Ruto betonte bei der Vorstellung des Programms in Nairobi, dass die Stärkung der jungen Generation eine zentrale Säule seiner Regierungspolitik sei. „Unsere Jugend ist unser größtes Potenzial. Wenn wir sie richtig ausbilden und unterstützen, kann Kenia zu einem führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort in Ostafrika werden“, so Ruto. Das Programm soll auch digital gestützte Lernformate und Kurse in neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz und erneuerbaren Energien umfassen.

Quellen: AllAfrica – Kenya