Save the Children warnt vor verschlimmernder Kinderunterernährung in Ugandas Karamoja-Region

Laut einer aktuellen Warnung der Hilfsorganisation Save the Children verschärft sich die humanitäre Lage in Ugandas Karamoja-Region weiter. Die Region, die etwa 1,6 Millionen Einwohner zählt, kämpft seit Monaten mit zunehmender Nahrungsmittelunsicherheit, die vor allem Kinder schwer trifft. Besonders besorgniserregend sei der Anstieg von akuter Mangelernährung bei Kindern unter fünf Jahren, hieß es in dem Bericht.

Die Organisation machte Faktoren wie wiederkehrende Dürren, unzureichende landwirtschaftliche Erträge und eingeschränkten Zugang zu Grundnahrungsmitteln für die Krise verantwortlich. Zudem erschweren infrastrukturelle Defizite und begrenzte medizinische Versorgung die Reaktion auf die Notlage. Save the Children fordert dringend verstärkte humanitäre Hilfe, um lebensbedrohliche Folgen wie Sterbefälle und langfristige gesundheitliche Schäden bei Kindern zu verhindern.

Die ugandische Regierung und internationale Partner werden aufgefordert, gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungssicherheit, zur Stärkung lokaler Märkte und zur Unterstützung von Gesundheitsprogrammen in der Region zu ergreifen. Ohne schnelle Interventionen befürchtet die Organisation eine weitere Eskalation der Krise in einem der ärmsten Gebiete des Landes.

Quellen: Africanews EN