Somalia schließt zollfreies Fischereiabkommen mit China

Die somalische Regierung hat ein bedeutendes Handelsabkommen mit China unterzeichnet, das den Export von Fischereiprodukten aus Somalia zollfrei nach China ermöglicht. Das Abkommen ist Teil einer umfassenden Strategie zur Stärkung der sogenannten „blauen Wirtschaft“ und soll Investitionen im Fischereisektor anziehen sowie neue Arbeitsplätze in Küstengemeinden schaffen.

Die Vereinbarung wurde kürzlich bekanntgegeben und markiert einen wichtigen Schritt in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Durch den zollfreien Zugang zum chinesischen Markt, einem der weltweit größten Importeure von Meeresfrüchten, erhält die somalische Fischindustrie eine bisher ungekannte Wachstumschance. Regierungsvertreter betonen, dass dies nicht nur die Exporte ankurbeln, sondern auch zur Verbesserung der Lebensbedingungen in littoralen Regionen beitragen werde.

Experten sehen in dem Abkommen eine Chance, die Ressourcen der langen somalischen Küste nachhaltig zu nutzen und illegale Fischerei durch regulierte Wirtschaftsaktivitäten einzudämmen. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass die Infrastruktur und die Kontrollmechanismen im Fischereisektor weiter ausgebaut werden müssten, um die vereinbarten Ziele zu erreichen. Die Partnerschaft mit China könnte zudem als Modell für weitere internationale Kooperationen im Bereich der blauen Wirtschaft dienen.

Quellen: AllAfrica – Business