Die somalische Nationalarmee hat am Montag entschieden die Behauptungen zurückgewiesen, wonach Kräfte des entmachteten Regionalpräsidenten Abdiaziz Hassan Mohamed Laftagareen die Stadt Baidoa erobert hätten. Nach heftigen Kämpfen in der südwestlichen Stadt, einem strategisch wichtigen Zentrum und Übergangsresidenz des somalischen Präsidenten, erklärte das Militär, dass die Sicherheitslage stabil bleibe und die staatlichen Institutionen weiterhin die Kontrolle hielten.
Die Kämpfe waren am Montagmorgen ausgebrochen, nachdem sich bewaffnete Gruppen, die Laftagareen unterstützen, in Teilen der Stadt positionierten und auf Regierungseinrichtungen zugingen. Augenzeugen berichteten von Schüssen und Granateneinschlägen in der Innenstadt, während Sicherheitskräfte verstärkt patrouillierten. Die Armee betonte, dass alle militärischen Operationen weiterhin unter staatlicher Autorität stünden und keine illegitime Gruppierung die Kontrolle über Baidoa übernommen habe.
Abdiaziz Hassan Mohamed Laftagareen, ehemaliger Präsident der autonomen Südwest-Region, war nach Auseinandersetzungen mit der Zentralregierung abgesetzt worden. Seine Anhänger behaupten, er bleibe der legitime Vertreter der Region. Die jüngsten Ereignisse in Baidoa werfen neue Fragen zur Stabilität in der Region auf, die weiterhin unter politischen Spannungen und Sicherheitsunsicherheiten leidet – trotz der laufenden Bemühungen um nationale Stabilisierung.
Quellen: AllAfrica – East Africa