Südafrika hat den jüngsten Bericht der unabhängigen internationalen Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für das besetzte palästinensische Gebiet begrüßt. Der Bericht bekräftige frühere Feststellungen, dass Israel im Gaza-Konflikt völkerrechtswidrige Handlungen begehe, darunter den Vorwurf des Völkermords, erklärte die Regierung. Besonders hervorgehoben wird die verheerende Auswirkung des Konflikts auf palästinensische Kinder.
Der Bericht dokumentiert systematische Verletzungen internationalen Rechts und hebt die humanitären Folgen hervor, die insbesondere Mädchen und Jungen betreffen. Dazu zählen Zerstörung von Schulen, Unterbrechung der medizinischen Versorgung und massive psychologische Belastungen. Südafrika, das seit langem eine klare Position im Nahost-Konflikt einnimmt, sieht im UN-Dokument eine Bestätigung seiner bisherigen Diplomatie.
Die Regierung in Pretoria betont, dass die internationale Gemeinschaft stärker auf die Schutzbedürftigkeit ziviler Bevölkerungsgruppen, insbesondere Kinder, reagieren müsse. Der Bericht solle zu einer unverzüglichen politischen Reaktion führen und die Bemühungen um eine gerechte und nachhaltige Friedenslösung unterstützen. Südafrika bleibt damit ein prominenter Fürsprecher der palästinensischen Sache auf internationaler Ebene.
Quellen: SAnews.gov.za, AllAfrica – South Africa