Tebboune besucht Brandverletzte in Zeralda – Ermittlungen wegen möglichen Brandstiftung laufen

Im Rahmen seiner Reaktion auf die verheerenden Waldbrände in Ostalgerien hat Präsident Abdelmadjid Tebboune am Samstag das Dr.-Saïd-Chibane-Behandlungszentrum für schwere Verbrennungen in Zeralda bei Algier besucht. Dort informierte er sich persönlich über den Zustand der Patienten, die aus den von den Flammen betroffenen Regionen evakuiert worden waren. Viele der Betroffenen leiden unter schwersten Verbrennungen und werden intensivmedizinisch behandelt.

Während des Besuchs betonte Tebboune die Entschlossenheit der Regierung, allen Verletzten die bestmögliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und lobte das Engagement des medizinischen Personals, das unter enormem Druck arbeite, um Leben zu retten.

Gleichzeitig gab der Präsident bekannt, dass die Behörden alle Möglichkeiten prüfen, um die Ursachen der Brände zu klären. ‚Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden‘, erklärte Tebboune in Algier. Er ordnete umfassende Ermittlungen durch die Justiz und Sicherheitskräfte an, um mögliche vorsätzliche Handlungen aufzuklären. Die Behörden erwägen, dass einige der Brände gezielt gelegt wurden, was in der Bevölkerung große Empörung ausgelöst hat.

Quellen: AllAfrica – North Africa