Der somalische Geschäftsmann Ahmed Yusuf Haamey ist am Dienstagabend in der zentralen Stadt Gaalkayo erschossen worden, als er sich auf dem Weg zur Moschee für das Abendgebet befand. Laut lokalen Quellen handelte es sich bei dem Angriff um eine gezielte Tötung, die im Zusammenhang mit einer clangeschichteten Fehde stehen könnte.
Das Attentat ereignete sich in einem dicht besiedelten Viertel der Stadt, wo Augenzeugen Schüsse hörten und anschließend eine Menschenmenge am Tatort versammelt sah. Die örtlichen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen, doch bislang gibt es keine Festnahmen. Solche Gewaltakte zwischen rivalisierenden Clans bleiben eine Herausforderung für die innere Sicherheit Somalias, trotz kontinuierlicher Bemühungen der Regierung, Friedensprozesse zu fördern.
Haamey galt als angesehener Unternehmer in der Region und war in lokale Handelsnetzwerke eingebunden. Sein Tod hat Trauer und Unruhe in der Gemeinschaft ausgelöst. Beobachter warnen, dass ohne stärkere institutionelle Mechanismen zur Konfliktlösung solche Übergriffe weiterhin die Stabilität gefährden könnten, insbesondere in gemischten Clan-Gebieten wie Mudug, zu dem Gaalkayo gehört.
Quellen: AllAfrica – East Africa