Über 7.000 ruandische Schüler müssen Prüfungen wegen massiven Betrugs wiederholen

Über 7.000 ruandische Grundschüler müssen die nationale Abschlussprüfung (Primary Leaving Examination) aus dem Jahr 2025/26 erneut ablegen, nachdem offizielle Untersuchungen massiven Betrug bestätigt haben. Wie das staatliche Nachrichtenportal New Times berichtet, wurde bei der Durchführung der Prüfungen systematisches Fehlverhalten festgestellt, das die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse untergräbt.

Die betroffenen Schüler stammen aus verschiedenen Regionen des Landes, wo Prüfungsmaterialien vorzeitig offengelegt oder schriftliche Antworten koordiniert weitergegeben wurden. Die ruandischen Bildungsbehörden betonten, dass die Maßnahme notwendig sei, um die Integrität des nationalen Bildungssystems zu wahren und faire Chancengleichheit für alle Lernenden sicherzustellen.

Die Wiederholungsprüfung soll in den kommenden Wochen unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Schulämter und Aufsichtsbehörden werden verstärkt überwachen, um Manipulationen künftig effektiver vorzubeugen. Die Regierung von Ruanda hat in den letzten Jahren stark in die Verbesserung der Bildungsqualität investiert und setzt auf Transparenz und Leistungsnachweis als Eckpfeiler der Entwicklungspolitik.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa