Uganda: Weltbank warnt vor mangelhafter Finanzverwaltung

Die Weltbank hat in einer aktuellen Stellungnahme die ugandische Regierung auf ernsthafte Probleme in der Finanzverwaltung hingewiesen. Laut Qimiao Fan, dem Direktor der Weltbank für Uganda, Kenia, Ruanda und Somalia, gehen derzeit 33 Prozent jeder Shilling, die in Infrastrukturprojekte investiert wird, durch mangelhafte Planung, Verzögerungen und unzureichende Wartung verloren.

Diese Warnung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da Uganda verstärkt auf Infrastrukturinvestitionen angewiesen ist, um das Wirtschaftswachstum zu fördern und die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Mangelhafte Finanzverwaltung könnte jedoch die Fortschritte gefährden und zu einer Verschwendung von Ressourcen führen.

Die Regierung steht nun unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um die Effizienz und Transparenz in der Finanzverwaltung zu verbessern. Experten und Bürger fordern eine umfassende Reform, um sicherzustellen, dass die Investitionen tatsächlich den gewünschten Nutzen bringen.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Business