Wirtschaftsverband CTA fordert Umstellung auf Küstenschifffahrt zur Senkung der Logistikkosten in Mosambik

Die mosambikanische Unternehmensvereinigung Confederation of Business Associations (CTA) hat eine umfassende Neuausrichtung des nationalen Frachttransportmodells gefordert. Ziel sei es, die hohen Logistikkosten im Land zu senken, wirtschaftliche Regionen enger miteinander zu vernetzen und die Effizienz beim Gütertransport zu steigern.

Als zentrale Lösung schlägt die CTA die verstärkte Nutzung der Küstenschifffahrt vor. Bisher dominieren Straßen und Schienen den Transport von Waren – mit oft überlasteten Strecken und hohen Betriebskosten. Die Küstenlage Mosambiks biete jedoch ideale Voraussetzungen, um Seewege stärker in die nationale Logistikstrategie einzubinden.

Experten weisen darauf hin, dass eine solche Umstellung nicht nur die Transportpreise senken, sondern auch abgelegene Regionen besser an die wirtschaftlichen Zentren anschließen könnte. Zudem würde die Entlastung der Straßeninfrastruktur langfristig Reparatur- und Erhaltungskosten reduzieren.

Die CTA betont, dass politische Unterstützung, Investitionen in Hafenanlagen sowie regulatorische Anpassungen nötig seien, um das Potenzial der maritimen Transportroute vollständig zu erschließen. Eine solche Strategie könnte auch private Investoren anziehen und die Wettbewerbsfähigkeit mosambikanischer Unternehmen im regionalen Südafrika-Raum stärken.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business