Die Flutkatastrophe im Himalaya hat Nepal in eine humanitäre Krise gestürzt. Nachdem am Wochenende schwere Regenfälle zu verheerenden Überschwemmungen führten, haben die Behörden in Nepal mit der Massenbestattung von hunderten nicht identifizierten Opfern begonnen. Die Lage vor Ort ist dramatisch, da mindestens 3.048 Menschen als vermisst gelten, darunter viele, die während der Flut als Touristen oder Pilger unterwegs waren.
Die Rettungskräfte sind im Einsatz, um die Vermissten zu finden, jedoch sind die Aussichten auf eine schnelle Hilfe durch die schwierigen Wetterbedingungen und die Erdrutschgefahr stark eingeschränkt. Viele Überlebende berichten von ihren Erlebnissen, während sie durch Schlamm und Trümmer ihrer zerstörten Häuser in Distrikten wie Nuwakot graben.
Die Regierung hat internationale Unterstützung angefordert, um die Rettungsmaßnahmen zu verstärken und die betroffenen Gemeinden zu unterstützen. Die Tragödie hat das Land in tiefe Trauer gestürzt, und die Aufarbeitung der Geschehnisse wird noch lange Zeit in Anspruch nehmen.
Quellen: Welt Online, Spiegel Online