In Jena-Nord sorgt der Umzug zweier Hausarztpraxen für Unmut unter den Patienten. Viele ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sehen sich nun mit längeren Wegen konfrontiert, um ihre Ärzte zu erreichen. Die Praxen haben in der Hoffnung auf eine bessere Infrastruktur und mehr Platz gewechselt, was jedoch nicht ohne Folgen bleibt.
Besonders betroffen sind Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind oder nicht mehr mobil sind. Die längeren Anfahrtswege werfen Fragen zur Versorgungsqualität auf. Patienten machen sich Sorgen, dass sie im Krankheitsfall Schwierigkeiten haben könnten, rechtzeitig zu ihren Terminen zu kommen.
Die Diskussion über die ärztliche Versorgung in ländlichen und urbanen Gebieten wird durch diesen Vorfall neu angefacht. Die Stadtverwaltung und das Gesundheitsministerium sind gefordert, Lösungen zu finden, um die medizinische Versorgung für alle Bürger sicherzustellen.
Quellen: MDR