Am Mittwochmorgen haben zehn ausgebrochene Wasserbüffel für Aufregung in einem Berliner Wohnviertel gesorgt. Wie die Polizei bestätigte, entdeckte ein Beamter auf dem Weg zur Arbeit die Tiere in der Zingster Straße im Bezirk Lichtenberg. Sofort wurde Alarm ausgelöst, woraufhin elf Einsatzkräfte mit mehreren Streifenwagen ausrückten, um die Tiere einzufangen.
Die Wasserbüffel waren aus einem Tiergehege am Stadtrand ausgebrochen, vermutlich durch ein beschädigtes Tor. Zeugen berichteten, die Tiere seien „nervös, aber friedlich“ durch die Straßen gestreift, ohne Menschen direkt anzugreifen. Dennoch verursachten sie erhebliche Verwirrung und kleinere Sachschäden, etwa an Gartenzäunen und parkenden Autos. Der Vorfall blieb glimpflich – niemand wurde verletzt, auch die Tiere blieben unversehrt.
Die Feuerwehr und das Ordnungsamt unterstützten die Polizei bei der Aktion. Nach rund einer Stunde konnten alle Büffel zurück in das Gehege gebracht werden. Gegen den Betreiber des Parks wird nun wegen Sicherheitsmängeln ermittelt. Die Behörden betonen, dass solche Vorfälle in der Stadt äußerst selten seien, aber ein erhöhtes Monitoring von Tiergehegen nach sich ziehen könnten.
Quellen: ntv – Nachrichten, Welt Online