In einem wegweisenden Schritt wird Bremen als erstes Bundesland ein digitales System zur Erfassung der Arbeitszeit von Lehrkräften einführen. Ab August 2026 werden an neun Bremer Schulen die Lehrkräfte ihre gesamte Arbeitszeit, einschließlich der oft unsichtbaren Tätigkeiten wie Vorbereitungen, Korrekturen und Elterngespräche, digital erfassen.
Dieses Projekt zielt darauf ab, die tatsächliche Arbeitsbelastung der Lehrkräfte transparent zu machen und somit Grundlage für zukünftige Diskussionen über Arbeitsbedingungen und -zeiten zu schaffen. Die Einführung der digitalen Erfassung könnte nicht nur die Planbarkeit für die Lehrerinnen und Lehrer verbessern, sondern auch die Arbeitsbedingungen in der Bremer Schullandschaft nachhaltig verändern.
Das Projekt wird von der Bremer Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Bogedan, unterstützt, die betont, dass die digitale Erfassung ein wichtiger Schritt in Richtung einer modernen und transparenten Schulorganisation sei. Es ist zu erwarten, dass die positiven Effekte des Projekts auch auf die öffentliche Diskussion um Lehrkräfte und deren Arbeitszeiten in Deutschland ausstrahlen werden.
Quellen: heise online