Im Potsdamer Stadtteil Bornstedter Feld kursieren derzeit vermeintliche Spendensammler, die sich als Mitglieder der Jugendfeuerwehr ausgeben. Die Feuerwehr Potsdam warnt aktuell vor diesen Jugendlichen, die unter dem Vorwand, für die Jugendfeuerwehr zu sammeln, Geld bei Anwohnern erbitten. Tatsächlich handelt es sich nach Angaben der Feuerwehr jedoch um keine autorisierten Sammler – die Jugendfeuerwehr führt derzeit keine öffentlichen Spendenaktionen in Form von Haustür- oder Straßenkampagnen durch.
Die Behörde rät Bürgerinnen und Bürgern, bei solchen Vorfällen misstrauisch zu sein und keine Bargeldbeträge herauszugeben. Wer bereits gespendet hat oder konkrete Hinweise auf die Identität der Sammler hat, wird gebeten, sich an die Polizei oder direkt an die Feuerwehr Potsdam zu wenden. Bereits in den vergangenen Wochen hatte es auch Warnungen seitens des städtischen Versorgers EWP gegeben, nachdem mehrfach falsche Mitarbeiter im Stadtgebiet aufgetreten waren.
Die Feuerwehr betont, dass alle offiziellen Aktionen stets über ihre Website, soziale Medien oder in Kooperation mit Schulen und Stadtverordneten bekannt gegeben werden. „Spendenaktionen mit direktem Kontakt zu Passanten oder Haustürbesuchen sind aktuell nicht genehmigt und daher verdächtig“, heißt es aus dem Feuerwehrkommando. Die Polizei prüft derzeit, ob bereits Anzeigen eingegangen sind, und warnt vor leichtfertigen Überweisungen oder Barzahlungen an Unbekannte.
Quellen: Der Tagesspiegel