In Potsdam kämpft der kommunale Wasserversorger EWP mit den Folgen fehlerhafter Gebührenbescheide, die rund 2.000 Haushalten zugestellt wurden. Wie das Unternehmen mitteilt, ist der Kundenservice derzeit an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt. Betroffene, die Rückfragen stellen oder Korrekturen beantragen wollen, müssen derzeit mit Wartezeiten von bis zu 50 Tagen rechnen.
Die fehlerhaften Bescheide enthielten nach Unternehmensangaben falsche Abrechnungsgrundlagen, was zu überhöhten oder unvollständigen Forderungen führte. Der EWP hat mittlerweile die Korrektur eingeleitet und arbeitet an der Neuausstellung der betroffenen Rechnungen. Dennoch steigt der Druck auf die Servicezentrale, da viele Bürger persönlich oder telefonisch um Aufklärung bitten.
Das Unternehmen bittet die betroffenen Kundinnen und Kunden um Geduld und verweist darauf, dass alle Fehler systematisch erfasst und behoben würden. Parallel werde die interne Abrechnungssoftware überprüft, um zukünftige Fehlrechnungen zu verhindern. Die Stadtverwaltung Potsdam beobachtet die Lage aufmerksam, kündigte aber noch keine offizielle Intervention an.
Quellen: Der Tagesspiegel