Petition gegen Schließung der Geburtsstation am St. Josefs in Potsdam eingereicht

Die Potsdamerin Tita Rrahimi hat offiziell eine Petition mit über 20.000 Unterschriften gegen die Schließung der Geburtsstation im Krankenhaus St. Josefs eingereicht. Die Station, die seit Jahrzehnten als wichtiger Anker für werdende Eltern in der Region gilt, soll laut aktuellen Planungen des Trägerkonzerns geschlossen werden. Für viele Familien in Potsdam und Umgebung wäre dies ein schwerer Verlust.

Rrahimi, selbst Mutter eines Kindes, das in der Klinik zur Welt kam, betont, wie besonders das Klima und die Betreuung in St. Josefs seien. ‚Es ist nicht nur ein Krankenhaus, es ist ein Ort des Vertrauens‘, sagt sie. Die Petition fordert, die Geburtsstation zu erhalten und alternative wirtschaftliche Lösungen zu prüfen, um die medizinische Versorgung vor Ort sicherzustellen.

Die Initiative stößt in der Bevölkerung auf große Resonanz. Auch politische Vertreter aus Potsdam zeigen sich alarmiert und fordern Klarheit vom Klinikträger. Die Landeshauptstadt pocht auf die Bedeutung einer flächendeckenden Geburtshilfe im städtischen Raum. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Station steht noch aus.

Quellen: Der Tagesspiegel