Frankfurter Stadtverordnete kritisieren teure Netzskulptur an der Konstablerwache

Die Frankfurter Stadtverordneten haben die umstrittene Netzskulptur „A Sky Full of Hope“ an der Konstablerwache öffentlich kritisiert. Das Kunstwerk, das mittlerweile installiert ist, hat eine Debatte über Transparenz, Kosten und künstlerische Rechtfertigung ausgelöst. Im Fokus der Kritik stehen die hohen Ausgaben für das Projekt sowie die direkte Auftragsvergabe an den Künstler ohne Ausschreibung.

Die Skulptur, ein großformatiges, leuchtendes Netzwerk aus Stahl und Licht, soll als Symbol der Hoffnung und Vernetzung dienen. Doch viele Politiker und Bürger fragen sich, ob die öffentlichen Mittel sinnvoll eingesetzt wurden. Besonders die Höhe der Gesamtkosten, die nach Schätzungen im sechsstelligen Bereich liegen, stößt auf Unverständnis. Kritiker verweisen darauf, dass angesichts angespannter Haushaltslagen in der Stadt solche Projekte besser durch einen transparenten Wettbewerb hätten entstehen sollen.

Vertreter der Stadtverwaltung verteidigten die Entscheidung, betonten aber auch Einsicht: „Wir als Stadt haben Fehler gemacht“, räumte ein Mitglied des Kulturausschusses ein. Man habe die Öffentlichkeit zu spät in den Prozess eingebunden. Dennoch sei die Skulptur nun Teil des Stadtbildes und solle als Impuls für gesellschaftliche Reflexion wirken. Die Diskussion um das Projekt wird voraussichtlich auch in den kommenden Sitzungen des Stadtparlaments weitergeführt.

Quellen: FAZ Online