Gedenken an verstorbene Radfahrer in Frankfurt

Am Mittwochabend versammelten sich zahlreiche Radfahrer in Frankfurt, um beim mittlerweile siebten ‚Ride of Silence‘ ihrer verstorbenen und verletzten Kollegen zu gedenken. Die Aktion, bei der die Teilnehmer in Stille zu weißen Ghostbikes fuhren, soll auf die Gefahren im Alltag für Radfahrer aufmerksam machen.

Die Veranstaltung begann am Hauptbahnhof und führte durch verschiedene Stadtteile, wobei die weißen Ghostbikes symbolisch für die getöteten Radfahrer stehen. Organisatoren und Teilnehmer betonten die Notwendigkeit, die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu verbessern und forderten von der Politik, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Trotz der zunehmenden Beliebtheit des Radfahrens in der Stadt bleibt die Gefährdung auf den Straßen ein ernstes Problem.

Die Teilnehmer trugen weiße Kleidung und befestigten Erinnerungen an die Verstorbenen an ihren Fahrrädern. Die Veranstaltung endete mit einem stillen Gedenken, bei dem die Namen der Verstorbenen verlesen wurden. Die Organisatoren hoffen, dass solche Aktionen dazu beitragen, das Bewusstsein für die Sicherheit von Radfahrern zu schärfen und die Politik zum Handeln zu bewegen.

Quellen: FAZ Online