Der frühere Justizsenator von Hamburg, Roger Kusch, ist am 22. Mai 2026 im Alter von 74 Jahren gestorben. Kusch, der der CDU angehörte, war über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz für die Legalisierung aktiver Sterbehilfe. Sein Engagement in dieser umstrittenen Thematik sorgte für viele Diskussionen und machte ihn zu einer prägnanten Figur in der politischen Landschaft der Stadt.
Kusch war nicht nur als Politiker aktiv, sondern auch als Autor und Redner, der seine Ansichten oft in öffentlichen Debatten vertrat. Sein Tod hinterlässt eine Lücke in der politischen Diskussion über Sterbehilfe, die in Deutschland weiterhin ein sensibles Thema ist. In Hamburg wird seine Rolle als Pionier in diesem Bereich von vielen gewürdigt.
Die Stadt Hamburg, die Kuschs politische Heimat war, wird ihn als eine schillernde Persönlichkeit in Erinnerung behalten, die sich stets für die Rechte von Menschen in schwierigen Lebenssituationen eingesetzt hat. Ob und wie sein Erbe in der politischen Debatte um Sterbehilfe fortgeführt wird, bleibt abzuwarten.
Quellen: ZEIT Online