Im Carl-Benz-Stadion in Karlsruhe hat der Karlsruher SC am Freitagabend ein packendes DFB-Pokal-Duell für sich entschieden. Gegen den Zweitligisten Preußen Münster geriet der KSC zunächst in Rückstand, zeigte danach aber großes Kampfgeist und drehte die Partie. Kapitän Marvin Wanitzek spielte eine zentrale Rolle in der Wende: Mit einem Treffer und einer Vorlage leitete er die Aufholjagd ein, bevor weitere Tore den 3:1-Sieg sicherten.
Die Gastgeber begannen verhalten, während Münster effizient agierte und nach einem Konter in Führung ging. Doch nach der Halbzeitpause steigerte sich der KSC deutlich. Die Zuschauer im ausverkauften Stadion feuerten ihre Mannschaft an, was sichtbar Motivation gab. Die Wende gelang durch eine Mischung aus taktischer Umstellung und individueller Klasse – besonders in der Offensive zeigte Karlsruhe seine Überlegenheit.
Der Sieg ist nicht nur sportlich wichtig, sondern auch ein Signal an die eigene Anhängerschaft. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga will der KSC auch im Pokal eine Rolle spielen. Das Weiterkommen in der laufenden Saison ist gelungen – das nächste Los wartet. Nun blickt man in Karlsruhe optimistisch auf die kommenden Pflichtspiele der Liga.
Quellen: Der Tagesspiegel