Messerangriff in Trier: Merz trauert mit Angehörigen des Opfers

Am Sonntag betrat Bundeskanzler Friedrich Merz das Haus der Familie eines Mannes, der bei einem Messerangriff in Trier tödlich verletzt wurde. Der Angriff hatte sich am Vortag in der Innenstadt der rheinland-pfälzischen Stadt ereignet und schockierte die Bevölkerung. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 58-jährigen Trierer, der von einem bislang unbekannten Mann ohne erkennbaren Grund attackiert wurde.

Laut Ermittlungen der Polizei Rheinland-Pfalz soll der mutmaßliche Täter, ein 34-jähriger Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit, an einer schweren psychischen Erkrankung leiden. Er wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen und befindet sich in psychiatrischer Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Trier prüft, ob eine strafrechtliche Verfolgung unter Einbeziehung von Maßregeln gemäß Paragraf 20 StGB möglich ist.

Merz betonte nach dem Gespräch mit den Hinterbliebenen, dass Gewalt in jeder Form inakzeptabel sei. „Mein tiefstes Mitgefühl gilt der Familie und den Freunden des Opfers. Niemand sollte in seiner Heimatstadt Angst um seine Sicherheit haben müssen“, sagte der Kanzler vor dem Wohnhaus in der Trierer Innenstadt. Er kündigte an, die bundesweite Diskussion über die Versorgung psychisch kranker Menschen und deren Zugang zu Waffen werde intensiviert.

Quellen: ZDF Heute – Nachrichten