Die Mieten in Nordrhein-Westfalen steigen weiter an – besonders in Großstädten wie Köln. Laut einer aktuellen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) kletterten die Angebotsmieten im zweiten Quartal 2026 landesweit deutlich, mit besonders starken Zuwächsen in der Domstadt. Die Schere zwischen Nachfrage und verfügbarem Wohnraum öffnet sich weiter, während das Angebot insgesamt schrumpft.
Köln gehört dabei zu den deutschen Städten mit den höchsten Mietsteigerungen. Die Nachfrage nach Wohnraum in zentralen Lagen bleibt unverändert hoch, während der Neubau von Wohnungen nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken. Experten warnen vor einer zunehmenden Belastung für einkommensschwächere Haushalte. Der Druck auf den Wohnungsmarkt wird durch Zuzug, Studierende und berufliche Migration weiter verstärkt.
Im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen wie Hamburg ist die Dynamik in Köln ähnlich ausgeprägt. Gleichzeitig zeigt sich, dass Kaufimmobilien im Bundesland nur leicht teurer geworden sind, was auf eine gewisse Zurückhaltung am Eigentumsmarkt hindeutet. Die Landesregierung in Düsseldorf sieht sich zunehmend in der Pflicht, flankierende Maßnahmen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu forcieren.
Quellen: Tagesspiegel, T-Online Nachrichten