Thüringen wird ab Dienstag von einer neuen Hitzewelle erfasst, die Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius mit sich bringt. Wie MDR-Meteorologin Michaela Koschak erklärte, ist die Hitze Teil einer größeren Wetterlage, die ganz Mitteldeutschland – einschließlich Sachsen und Sachsen-Anhalt – betrifft. Die höchsten Temperaturen werden voraussichtlich am Dienstag erreicht.
Neben der extremen Hitze warnen Wetterdienste vor lokalen Unwettern. Besonders am Nachmittag und Abend können sich Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen bilden. In exponierten Lagen, etwa im Thüringer Wald, sei auch mit kurzzeitigen Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen zu rechnen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Fenster zu schließen, Fahrzeuge nicht unter Bäumen abzustellen und bei Gewittern im Freien Schutz zu suchen.
Gesundheitsämter in Thüringen rufen besonders ältere und kranke Menschen dazu auf, sich vor der Hitze zu schützen. Empfohlen wird, tagsüber körperliche Anstrengungen zu vermeiden, viel Wasser zu trinken und Räume durch Jalousien oder Rollläden abzudunkeln. Auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern werden Vorsorgemaßnahmen ergriffen.
Die Hitzewelle könnte sich bis Mitte der Woche halten, bevor eine kühle Front aus Skandinavien für etwas Abkühlung sorgen könnte. Bis dahin bleibt die Wetterlage jedoch instabil und mit hohen Temperaturen verbunden – eine Herausforderung für Mensch, Natur und Infrastruktur in Thüringen.
Quellen: MDR – Nachrichten, MDR – Deutschland