Potsdam gedenkt der Opfer des Terroranschlags auf den Berliner CSD

Die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam wird am Montag gemeinsam der Opfer gedenken, die beim Terroranschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) getötet oder verletzt wurden. Die offizielle Gedenkveranstaltung wird im Beisein von Stadtvertretern, Vertreter:innen der Zivilgesellschaft und interessierten Bürger:innen stattfinden.

Oberbürgermeisterin Noosha Aubel betonte in einer öffentlichen Stellungnahme die besondere Bedeutung des Miteinanders in pluralistischen Gesellschaften. „Ein Anschlag auf eine friedliche Demonstration für Vielfalt und Akzeptanz ist ein Angriff auf unsere demokratischen Grundwerte. Wir stehen angesichts dieser Gewalt geschlossen zusammen“, sagte sie. Die Gedenkveranstaltung solle nicht nur Trauer ausdrücken, sondern auch eine klare Botschaft für Toleranz und Freiheit setzen.

Die Stadt Potsdam hat zudem Fahnen auf Halbmast gesetzt und eine Trauerbuchstation eingerichtet, an der Bürger:innen ihre Anteilnahme dokumentieren können. Neben Schweigeminuten und Redebeiträgen sind auch musikalische Einlagen und Lichtinstallationen geplant, um die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten. Sicherheitsvorkehrungen vor Ort werden vom Ordnungsamt und der Polizei erhöht, um eine friedliche und sichere Atmosphäre zu gewährleisten.

Der Anschlag auf den Berliner CSD hat nicht nur die Hauptstadt, sondern das gesamte Bundesland Brandenburg zutiefst erschüttert. Mit der Gedenkveranstaltung in Potsdam unterstreicht die Landeshauptstadt ihre Verbundenheit mit Berlin und ihre klare Position gegen Hass und Gewalt.

Quellen: Der Tagesspiegel