Die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke, eine der wichtigsten Bahnverbindungen in Schleswig-Holstein, war am frühen Morgen für mehrere Stunden gesperrt. Auslöser war ein unbekannter Kletterer, der sich nachts auf die Brücke gewagt und sich dort versteckt hatte. Der Einsatz von Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr und Rettungskräften mit Hubschrauber, Drohne und Booten dauerte mehrere Stunden und sorgte für massive Verkehrsbehinderungen.
Der Vorfall ereignete sich in den Morgenstunden, als Zeugen einen Mann auf dem Brückenträger entdeckten und die Behörden alarmierten. Um eine mögliche Gefährdung auszuschließen, wurde die Brücke umgehend gesperrt. Der Bahnverkehr zwischen Hamburg und Dänemark sowie auf regionalen Strecken kam zum Erliegen. Reisende mussten mit erheblichen Verspätungen und Ausfällen rechnen.
Die Rendsburger Hochbrücke ist nicht nur technisches Wahrzeichen, sondern auch eine strategisch entscheidende Infrastruktur. Sie kombiniert Straße und Schiene auf einer Konstruktion über die Eider – eine Seltenheit in Deutschland. Jeder Ausfall hat daher weitreichende Folgen für den Personen- und Güterverkehr im Norden.
Erst nach intensiver Suchaktion konnte der Mann in Sicherheit gebracht werden. Die Hintergründe seiner Tat bleiben unklar. Ein Suizidversuch oder eine politische Aktion konnte nicht bestätigt werden. Die Ermittlungen zur Identität und Motivation laufen. Die Deutsche Bahn prüft, ob zukünftig zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen an der Brücke erforderlich sind.
Quellen: Welt Online