Ein trauerndes Ereignis erschüttert die Gemeinde Preetz in Schleswig-Holstein: Ein dreijähriges Mädchen, tagelang vermisst, wurde tot in einem privaten Pool gefunden. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag nach Abschluss der Obduktion mitteilte, ist die Todesursache ein Ertrinken. Es gebe keine Anzeichen für eine Gewalttat, hieß es aus Ermittlerkreisen.
Die Suche nach dem Kind hatte am Donnerstagvormittag begonnen, nachdem Besorgnis bei Angehörigen und Nachbarn aufkam. Polizei und Rettungskräfte durchsuchten schließlich ein Grundstück in der Preetzer Innenstadt, wo die Leiche des Mädchens schließlich im Pool entdeckt wurde. Die genauen Umstände, wie das Kind in das Wasser gelangt ist, bleiben weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Obwohl die Obduktion keine Hinweise auf Fremdverschulden ergab, stellt der Fall die Behörden vor ein Rätsel. Die Polizei fragt sich, wie es möglich war, dass das Kind unbeaufsichtigt in den Pool gelangen konnte. Die Ermittlungen zur genauen Situation am Unglücksort laufen weiter, insbesondere hinsichtlich möglicher Sicherheitsmängel am Grundstück.
Die Gemeinde Preetz trauert mit der Familie. Bürgermeister und Sozialdienste haben psychologische Unterstützung angeboten. Der Fall wirft erneut die Frage nach Kindersicherungen bei privaten Schwimmbecken in den Fokus – ein Thema, das in Schleswig-Holstein nach mehreren ähnlichen Vorfällen in den letzten Jahren bereits diskutiert wurde.
Quellen: Der Tagesspiegel, ZDF Heute – Nachrichten