Reparaturbonus in Sachsen stark nachgefragt – Über die Hälfte der Mittel bereits ausgezahlt

Der sächsische Reparaturbonus ist weiterhin ein Erfolgsmodell für Nachhaltigkeit und Verbraucherentlastung. Wie aus einer Zwischenbilanz hervorgeht, wurden seit Wiederaufnahme des Programms im November 2025 bereits über 14.000 Förderanträge erfolgreich bearbeitet. Damit ist mehr als die Hälfte des bereitgestellten Budgets vergeben worden, was die anhaltend hohe Nachfrage unter sächsischen Bürgerinnen und Bürgern unterstreicht.

Das Programm ermöglicht es Privatpersonen, bis zu 150 Euro pro repariertem Elektrogerät (z. B. Waschmaschine, Staubsauger oder Laptop) zu erhalten. Voraussetzung ist, dass die Reparatur von einem zertifizierten Betrieb durchgeführt wird. Ziel ist es, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern, Ressourcen zu schonen und die regionale Handwerkslandschaft zu stärken.

„Der Reparaturbonus zeigt: Nachhaltigkeit lohnt sich – für die Umwelt und den Geldbeutel“, sagte ein Sprecher des sächsischen Umweltministeriums. Die Initiative wird als Teil der Klimaschutzstrategie des Freistaates bewertet und hat sich insbesondere in ländlichen Regionen als wirksam erwiesen, wo Reparaturdienstleistungen oft schwerer zugänglich sind. Aufgrund der positiven Resonanz wird über eine Verlängerung und Erweiterung des Programms diskutiert, etwa auf weitere Gerätetypen oder eine Aufstockung der Fördersumme.

Das Interesse an Reparatur statt Neukauf spiegelt zudem einen gesamtgesellschaftlichen Wandel wider – besonders bei jüngeren Haushalten, die vermehrt auf Ressourcenschonung setzen. Sachsen positioniert sich damit als Vorreiter in der Förderung von Kreislaufwirtschaft im ostdeutschen Raum.

Quellen: MDR – Nachrichten