Heftige Unwetter haben am Donnerstag und Freitagmorgen Teile Hessens schwer getroffen. Nach Angaben der ARD Tagesschau und des F.A.Z.-Liveblogs rissen Tornados Wände aus Gebäuden, entwurzelten Bäume und beschädigten Dächer. Besonders betroffen waren Regionen im Rhein-Main-Gebiet, wo der Sturm erhebliche Zerstörungen an Häusern und Infrastruktur anrichtete.
Die Feuerwehr und Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, beschädigte Gebäude abzusichern und überflutete Straßen zu räumen. In mehreren Gemeinden fiel vorübergehend der Strom aus. Glücklicherweise wurden nach bisherigen Erkenntnissen keine schweren Verletzungen gemeldet, obwohl die Wetterphänomene lokal extrem waren.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor weiteren Unwettern: Für Freitag und Samstag prognostizieren Meteorologen erneut starke Gewitter mit Starkregen, Hagel und Windböen. Besonders in Südhessen und im Raum Frankfurt besteht erhöhte Unwettergefahr. Die Behörden raten, lose Gegenstände im Freien zu sichern und bei Gewittern im Innenraum zu bleiben.
Die aktuellen Wetterextreme unterstreichen die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse in Hessen. Klimaforscher verweisen darauf, dass solche Ereignisse im Zuge des Klimawandels künftig häufiger und intensiver auftreten könnten.
Quellen: ARD Tagesschau – Inland, FAZ Online