Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) kämpft in Sachsen-Anhalt um ihre politische Relevanz: Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa bescheinigt der Partei nur noch fünf Prozent Zustimmung. Damit liegt die SPD deutlich unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde und wäre bei einer Landtagswahl nicht mehr im Parlament vertreten.
Die Alternative für Deutschland (AfD) bleibt mit 41 Prozent klar stärkste Kraft im Bundesland. Die Christlich Demokratische Union (CDU) verzeichnet mit 24 Prozent leichte Zugewinne, gefolgt von der Partei Die Linke mit 14 Prozent. Die sinkende Unterstützung für die SPD spiegelt eine längerfristige Entwicklung im ostdeutschen Parteiensystem wider, das sich zunehmend durch den Vormarsch rechter und konservativer Kräfte auszeichnet.
Insa-Chef Jürgen Rüttgers kommentierte die Zahlen mit der Einschätzung, dass eine Mehrheit der AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt mittlerweile realistisch erscheine. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die politische Landschaft und die künftige Regierungsbildung, insbesondere im Hinblick auf die Haltung der demokratischen Parteien zu einem eventuellen Rechtsruck.
Quellen: Welt Online