SPD setzt auf Müllbeseitigung und Mietenkontrolle: Krach kündigt 100 Mietenpolizisten an

Steffen Krach, neuer Spitzenkandidat der Berliner SPD für die Abgeordnetenhauswahl 2026, setzt seine politische Agenda klar auf innenstadtpragmatische Themen: Sauberkeit und bezahlbaren Wohnraum. In einem Interview mit ZEIT Online kündigte er an, bei einem Wahlsieg 100 sogenannte Mietenpolizisten einzustellen, um Mieterhöhungen stärker zu kontrollieren und Verstöße gegen die Mietpreisbremse konsequent zu ahnden.

Krach betonte, dass viele Berlinerinnen und Berliner sich vor allem Sorgen um Alltagsthemen machten: „Es geht nicht nur um große Koalitionen, sondern darum, dass die Stadt wieder funktioniert – sauberer wird, gerechter in der Wohnungspolitik.“ Die geplanten Reformen der Bundesregierung zur Subventionsvergabe hält er für sozial ungerecht und fordert stattdessen landesspezifische Lösungen.

Die Idee der Mietenpolizisten stieß bereits auf unterschiedliche Reaktionen. Während Mieterverbände begrüßten, dass endlich stärker durchgegriffen werden solle, warnen Experten vor Überlastung der Verwaltung. Dennoch sieht Krach hier einen Schlüssel zur Wiederherstellung des Vertrauens in die Politik. Auch die anhaltende Müllkrise in Teilen der Stadt soll mit zusätzlichen Reinigungstrupps und digitalen Melde-Tools angegangen werden.

Quellen: ZEIT Online – Deutschland