TankE schützt Ladestationen in Köln gegen Kabeldiebstahl

Der Kölner Betreiber von E-Ladestationen TankE reagiert auf die zunehmende Zahl von Kabeldiebstählen an öffentlichen Schnellladesäulen. Wie heise online berichtet, werden vermehrt teure CCS-Ladekabel gestohlen, was nicht nur hohe Reparaturkosten verursacht, sondern auch die Verfügbarkeit der Ladesäulen beeinträchtigt.

TankE hat daher ein neues Sicherungskonzept implementiert, das mechanische Verriegelungen und elektronische Alarmsysteme kombiniert. Die Kabel sind nun fest in der Ladesäule verankert und können nur durch autorisierte Nutzer nach Abschluss des Ladevorgangs entnommen werden. Zudem wird jede unbefugte Manipulation automatisch an eine zentrale Überwachungsstelle gemeldet.

„Wir haben in den letzten Monaten zahlreiche Vorfälle registriert, besonders in städtischen Gebieten wie Köln-Mülheim oder Ehrenfeld“, erklärte ein Unternehmenssprecher. „Diese Investition schützt nicht nur unsere Infrastruktur, sondern sorgt auch für mehr Verlässlichkeit gegenüber unseren Kund:innen.“

Die Maßnahme soll schrittweise auf alle TankE-Standorte in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet werden. Experten sehen dies als wichtigen Schritt zur Stabilisierung der Ladeinfrastruktur, gerade in Zeiten steigender Elektromobilität.

Quellen: heise online