Waldbrandgefahr in Brandenburg bleibt weiterhin hoch

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg bleibt auch Anfang September auf einem hohen Niveau, trotz leichter Wetterentspannung. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, werden in den kommenden Tagen lediglich vereinzelte Schauer erwartet, die nicht ausreichen, um den anhaltenden Trockenstress in den Wäldern zu beenden. Besonders in den Regionen um Cottbus, Frankfurt (Oder) und Teile der Uckermark herrscht weiterhin erhöhte Brandlast.

Die Brandenburger Forstbehörde hat daher weiterhin die Warnstufe hoch aktiviert. Offenes Feuer im Wald und in dessen Nähe bleibt verboten. Auch das Rauchen auf Waldwegen wird stark eingeschränkt. „Die Böden sind tiefgründig ausgetrocknet, viele Baumkronen zeigen bereits Stresssymptome“, warnt ein Sprecher des Landesbetriebs Forst Brandenburg. „Ein einziger Funke kann ausreichen, um einen schwer kontrollierbaren Brand auszulösen.“

Die Behörden halten Löschfahrzeuge und Drohneneinheiten in Bereitschaft. Zudem werden verstärkt Kontrollgänge durch Forstwärter durchgeführt. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, verdächtige Rauchentwicklungen sofort über den Notruf 110 zu melden. Die Prognose für die kommende Woche deute auf weiterhin stabile, warme Luftmassen hin – eine echte Entspannung sei vorerst nicht in Sicht.

Quellen: Der Tagesspiegel