Ein tragisches Unglück hat zwei Hamburger aus dem Leben gerissen: Bei einem Absturz eines Kleinflugzeugs im kroatischen Gebirge kamen zwei erfahrene Piloten ums Leben. Das Flugzeug, ein Motorsegler, war von Privatpersonen betrieben und gehörte einer Hamburger Fluggemeinschaft. Der Unfall ereignete sich in einer abgelegenen Region Kroatiens, wohin das Duo zu einem privaten Ausflugsflug gestartet war.
Beide Opfer galten in der Hamburger Luftfahrt-Szene als engagiert und erfahren. Nach Angaben der Fluggemeinschaft waren sie seit Jahren aktive Mitglieder und verfügten über umfangreiche Flugerfahrung. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Kroatische Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen und untersuchen unter anderem Flugdaten, Wetterbedingungen und technische Aspekte des abgestürzten Flugzeugs.
In Hamburg herrscht tiefe Betroffenheit. Die Fluggemeinschaft kündigte an, eine Gedenkveranstaltung vor Ort am Flugplatz in Kaltenkirchen oder am Hamburger Flughafen zu organisieren. Auch die zuständige Luftfahrtbehörde in Schleswig-Holstein prüft, ob Sicherheitsvorgaben eingehalten wurden. Der Vorfall wirft erneut Fragen über die Risiken von Freizeitflügen auf, insbesondere bei grenzüberschreitenden Flügen mit Privatmaschinen.
Quellen: Welt Online