EU-Kommission unterstützt entlassene Arbeiter der Papierindustrie in Finnland

Die Europäische Kommission hat am 10. September 2026 einen Vorschlag zur Mobilisierung von 1,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Globalisierungsanpassungsfonds (EGF) unterbreitet. Die Mittel sollen 351 entlassenen Arbeitern von vier Papierherstellern in Finnland zugutekommen.

Der EGF wurde ins Leben gerufen, um Arbeitnehmer, die aufgrund von Veränderungen in der globalen Wirtschaft ihre Arbeitsplätze verloren haben, zu unterstützen. Ziel ist es, die Beschäftigungsfähigkeit dieser Personen zu verbessern und ihnen den Zugang zu neuen beruflichen Chancen zu erleichtern. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 hat der EGF zahlreiche Programme zur Unterstützung entlassener Arbeitnehmer in verschiedenen Sektoren finanziert.

Die Unterstützung wird es den betroffenen Arbeitern ermöglichen, an Schulungsprogrammen teilzunehmen, die auf die Verbesserung ihrer Fähigkeiten abzielen. Dies geschieht in Anbetracht der Herausforderungen, die die Papierindustrie in den letzten Jahren aufgrund der Digitalisierung und der veränderten Marktbedingungen erfahren hat.

Die finnische Regierung begrüßt die Initiative der EU und sieht sie als wichtigen Schritt zur Stabilisierung der Arbeitsmärkte in der Region, die stark von den Entlassungen betroffen sind.