Familien der Opfer des RAF-Chinook-Absturzes fordern Überprüfung

Die Angehörigen der 29 Soldaten, die 1994 bei einem Absturz eines RAF-Chinook-Helikopters auf dem Mull of Kintyre ums Leben kamen, haben Premierminister Andy Burnham aufgefordert, eine unabhängige Überprüfung des Vorfalls anzuordnen. Die Familien betonen, dass neue Beweise ans Licht gekommen sind, die eine erneute Untersuchung rechtfertigen.

In einem offenen Brief an Burnham fordern sie ein Ende der ‚Kultur der Vertuschung‘, die ihrer Meinung nach die Aufklärung des tragischen Unfalls behindert hat. Die Hinterbliebenen sind der Ansicht, dass die britische Regierung ihre Verantwortung nicht ausreichend wahrnimmt und die Wahrheit über die Ereignisse des Absturzes ans Licht kommen muss.

Der Vorfall, der sich während eines Trainingsflugs ereignete, bleibt bis heute ein strittiges Thema in der britischen Militärgeschichte. Die Betroffenen hoffen, dass die neue Regierung unter Burnham bereit ist, sich diesen belastenden Fragen zu stellen und für Transparenz zu sorgen.

Quellen: The Guardian – World