Am 9. September 2026 hat der lettische Premierminister Andris Kulbergs in einer Pressekonferenz betont, dass Lettland dringend finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union benötigt, um die Sicherheit an seiner östlichen Grenze zu erhöhen. Kulbergs forderte 7 Milliarden Euro, die über einen Zeitraum von sieben Jahren bereitgestellt werden sollen.
Die östliche Grenze Lettlands ist nicht nur für das Land selbst von Bedeutung, sondern auch für die gesamte EU, da sie Teil der externen Grenzen der Union ist. In Anbetracht der geopolitischen Spannungen in der Region und der Notwendigkeit, die Grenze gegen mögliche Bedrohungen zu schützen, sieht Kulbergs diese Investitionen als unerlässlich an.
Die lettische Regierung plant, die Mittel für den Ausbau von Infrastrukturen, Überwachungssystemen und anderen sicherheitsrelevanten Maßnahmen zu verwenden. Dies könnte auch dazu beitragen, die Zusammenarbeit mit anderen EU-Staaten im Bereich der Grenzsicherheit zu stärken.
Quellen: LSM.lv English