Die Niederlande und Spanien haben sich für eine Harmonisierung der Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Medien innerhalb der Europäischen Union ausgesprochen. Die Europäische Kommission plant, nächste Woche eine Regelung bekannt zu geben, die eine Altersgrenze für Minderjährige festlegen könnte. Die beiden Länder drängen darauf, dass diese Regelung auch auf Videospiele und KI-Chatbots ausgeweitet wird.
Der Vorstoß zielt darauf ab, die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Internet zu erhöhen und sie vor schädlichen Inhalten zu schützen. Experten warnen, dass ohne einheitliche Regelungen die Gefahr besteht, dass Minderjährige weiterhin ungeschützt auf problematische Inhalte zugreifen können. Dies könnte auch die Nutzung von Social-Media-Plattformen und Online-Spielen betreffen, die zunehmend in den Alltag von Jugendlichen integriert sind.
Die Diskussion über eine Altersgrenze für soziale Medien ist nicht neu, gewinnt jedoch angesichts der zunehmenden Besorgnis über die Auswirkungen von Online-Inhalten auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen an Dringlichkeit. Es bleibt abzuwarten, wie die anderen EU-Mitgliedstaaten auf diesen Vorschlag reagieren werden und ob eine Einigung erzielt werden kann, die in der gesamten Union gilt.
Quellen: Euronews