Tusk begrüßt Orbán-Niederlage als Sieg für europäische Demokratie

Polens Regierungschef Donald Tusk hat die historische Wahlniederlage von Viktor Orbán in Ungarn als Beweis dafür gewertet, dass autoritäre Tendenzen in Europa nicht unaufhaltsam sind. „Willkommen zurück in Europa!“, schrieb Tusk in einer Reaktion auf das Wahlergebnis.

Erster Auslandsbesuch in Warschau

Der neue ungarische Premierminister Péter Magyar bestätigte unterdessen, dass sein erster offizieller Auslandsbesuch nach Polen führen wird. Dies unterstreiche die engen Beziehungen zwischen beiden Ländern, so Tusk, der seine „Freude“ über den demokratischen Machtwechsel in Budapest zum Ausdruck brachte.

Experten werten die Entwicklungen in Ungarn als Signal für andere EU-Staaten mit rechtskonservativen Regierungen. Orbán galt lange als Vorbild für autoritäre Politiker von Washington bis Warschau.

Quellen: Spiegel Online, Politico Europe, Notes from Poland, RTE News